Faszination Räuchern

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Der Raum ist von einer angenehmen Ruhe erfüllt. Ein Streichholz leuchtet zischend auf und schon wenig später tanzen aromatische Rauchfäden durch die Stille.

Der Einsatz von duftenden Kräutern, Harzen und Hölzern zum Räuchern hatte schon immer eine geheimnisvolle Wirkung und fasziniert bis heute. Dabei hat das Räuchern eine lange Tradition, die sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht.

Damals wie heute schätzen wir den duftenden Rauch wegen seiner vielseitigen Wirkung.

Warum räuchern wir?

Schon unseren Urahnen war die keimtötende und desinfizierende Wirkung des Räucherns bekannt. Die spirituellen und geheimnisvollen Aspekte des duftenden Rauches wurden (und werden noch immer) für religiöse Zwecke oder zur Meditation genutzt.

Bestimmte Harze wurden dafür hochgeschätzt, so gab es Zeiten, in denen Weihrauch mit Gold aufgewogen wurde.

Im alpenländischen Raum gibt es bis heute die Tradition der Rauhnächte (auch Rauchnächte genannt). In diesen besonderen Nächten zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner, soll Haus und Hof geräuchert werden, um Unglück und Krankheit abzuwehren. Ganz besonders wichtig sind dabei der Weihnachtsabend und die Silvesternacht.

In fernöstlichen Kulturen wird dem Räuchern ebenfalls eine wichtige Bedeutung zugeschrieben. Der duftende Rauch wird vor allem zu spirituellen Zwecken genutzt. In Indien wird Sandelholz als Räucherstoff sehr geschätzt. Zur Meditation, zum Abbau schlechten Karmas und der Vertreibung böser Geister wurde und wird es noch immer eingesetzt.

Von der Tradition zur Moderne

Heutzutage räuchern wir aus verschiedensten Gründen. Aus Tradition, zur Reinigung oder einfach nur zur Entspannung. Die Kunst des Räucherns fasziniert dabei nach wie vor und berauscht unsere Sinne.

Der passende Räucherstoff kann dabei je nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ausgewählt werden.

Zum Beispiel hat Weihrauch eine reinigende und aufhellende Wirkung während der Duft von Kräutermischungen mit Rosen und Lavendelblüten die Entspannung fördert. 

Auch kann man das Räucherwerk der Jahreszeit anpassen. Blumige Kräutermischungen sind zum Beispiel ideal für einen Frühjahrsputz, während Harze und wärme spendende Kräuter, wie Salbei besser in die kalte Jahreszeit passen.

Egal wofür man sich entscheidet: Räuchern besinnt nicht nur, es beseelt.

Daheim Räuchern

Um die vielfältigen Wirkungen der Kräuter und Harze selbst zu erfahren, kann ganz einfach daheim selbst geräuchert werden.

Ideal dazu ist ein feuerfestes Gefäß, Räucherkohle und der passende Räucherstoff.

Dazu können verschiedenste aromatische Kräuter sowie Harze eingesetzt werden. 

Die Kohle kann in einer mit Sand gefüllten Schale oder einem speziellen Räuchergefäß angezündet werden. Sobald das Kohlestück glüht und von einer Schicht Asche bedeckt ist, können Harze, Kräuter oder Räuchermischungen hinzugefügt werden.

Sofort wird sich ein angenehmes Aroma verbreiten und die Räucherstoffe können ihre Wirkung entfalten.

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